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Ich liebe es, mit anderen zu musizieren

Zusammen mit der Jungen Bläserphilharmonie Aargau begibt sich das Schwyzer Kantonale Jugendblasorchester (SKJBO) vom 3. bis 10. August auf «kaiserlich-königliche Orchesterreise» nach Österreich und Ungarn. Mit dabei ist auch die 19-jährige Klarinettistin Milica Meier aus Lachen.

Kopf des Tages im Marchanzeiger vom 30.7.2025;
Bericht mit freundlicher Genehmigung von Marchanzeiger
Text: Irene Lustenberger, Marchanzeiger; Bild: zvg

Milica Meier, am Sonntag reisen Sie mit dem SKJBO nach Österreich und Ungarn. 
Wie gross ist die Vorfreude? Riesig. Wir spielen sehr tolle Stücke, und allein auf diese freue ich mich immens. Dass wir dafür sogar in zwei Länder reisen, ist nochmals cooler. 

Waren Sie schon mal in diesen Ländern?
Ich war schon mehrmals in Österreich und auch einmal in Ungarn.

Gibt es etwas, das Sie für die Reise auf Ihrer «To do»-Liste haben?
Ich war schon in Wien und in Budapest. Da wir einen ziemlich vollen Zeitplan haben mit Proben, Konzerten und Umherreisen, möchte ich diese Zeit lieber mit den anderen aus dem Orchester verbringen. Es sind aber sehr schöne Städte, also ein bisschen anschauen möchte ich diese schon. Eines meiner Ziele ist es jedoch, dass ich alle oder fast alle Namen der beiden Orchester kenne.

Wie kam es überhaupt dazu, dass Sie bei der kaiserlich-königlichen Reise des SKJBO mit dabei sind?
ie Jugendmusik Siebnen macht uns Musizierende immer wieder auf das alle zwei Jahre stattfinden de SKJBO-Lager aufmerksam. Mir hat das Konzept dieses Lagers so gut gefallen, dass ich vor drei Jahren zum ersten Mal teilnahm. Dies wieder um hat mir so gut gefallen, dass ich später wieder teilgenommen habe. Und bei diesem lässigen Zwischenprojekt bin ich natürlich auch wie der dabei.

Sie haben es erwähnt: Sie waren bereits in zwei SKJBO-Lagern. Was war das Lustigste, das Sie dort er lebt haben?
Es passieren die ganze Zeit bemerkenswerte Dinge, deswegen ist es schwierig, das so zu beurteilen. Etwas, das ich jedoch sicher nicht vergessenwerde, ist das nächtliche und morgenliche Baden im Brunnen unseres Hotels letztes Jahr, aus dem sich nun eine SKJBO-Tradition entwickelt hat.

Was gefällt Ihnen am SKJBO?
Ich liebe es, mit anderen zu musizieren und im Freundeskreis Dinge zu unternehmen. Das SKJBO kombiniert diese zwei Dinge auf wunderbare Weise. Dazu lernt man Menschen im gleichen Alter mit ähnlichen Interessen aus dem ganzen Kanton und nun sogar aus einem anderen Kanton kennen.

Bereiten Sie sich auf diese Reise speziell vor?
Ich habe vor allem die anspruchsvolleren Stücke geübt und kann es kaum erwarten, sie mit dem Rest des Orchesters zu spielen.

Was darf in Ihrem Koffer nicht fehlen?
Zigarettenpapier. Damit schütze ich meine Lippen, damit ich eine Woche Klarinettenspielen durchhalten kann. Sonst mag ich schon nach dem ersten Tag nicht mehr.

Das SKJBO gibt während der Reise drei Konzerte und danach zwei in der Schweiz. Welches der Stücke auf dem Programm ist Ihr Favorit und warum?
Wenn Sie an eines der Konzerte kommen, werden Sie schnell merken, dass wir dieses Jahr besonders viele grossartige Stücke auf dem Programm haben. Mein Favorit ist jedoch «Arabesque», das mit einem fantastischen Flötensolo beginnt. Dazu kommen orientalisch klingende Melodien, virtuose Läufe und ein kurzer verträumter Zwischenteil. Vielleicht mag ich das energetische Stück so, weil wir es in meinem ersten Lager schon mal gespielt haben und so etwas Nostalgie mitschwingt. Das Stück ist einfach der absolute Banger.

Was machen Sie, wenn Sie nicht gerade mit dem SKJBO unterwegs sind?
Ich studiere Umweltingenieurwissen schaften an der EPFL und habe leider nicht mehr so viel Zeit fürs Musizieren wie früher. Ein bisschen Zeit für meine Klarinette und das Volleyballspielen bleibt mir zum Glück aber trotzdem noch, denn das gibt mir einen guten Ausgleich zum Studium.

Gibt es ein Land, in das Sie gerne reisen würden oder wo Sie gerne ein Konzert geben würden?
Am liebsten würde ich die ganze Welt bereisen und alles ein bisschen sehen, aber ich würde sehr gerne in einem von Italiens vielen wunderschönen Konzertsälen spielen.



 
Schwyzer Kantonal Musikverband • .inx9for4@sv%kmk-v.c0chh